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Jorge Farias, der CEO der Kryptobörse Cryptobuyer, sprach davon, dass Dash auf der Plattform beliebter sei als Bitcoin.

Bei Cryptobuyer handelt es sich um eine der wichtigsten Kryptobörsen in Lateinamerika. Die Seite bietet jedoch nicht nur eine Börse an, sondern auch ein komplettes Ökosystem mit Geldautomaten und Zahlungsterminals. Jorge Farias ist Dash Nutzern wahrscheinlich auch durch sein Interview für den Dash News Podcast bekannt. Dort skizzierte er die Beziehung zwischen Dash und Cryptobuyer, wobei die Plattform „das erste Unternehmen in Südamerika war, das Dash integriert hat.“

Laut Farias kann Dash auf der Plattform ein stetiges Wachstum verzeichnen, wobei besonders die letzten Monate fruchtbar waren. Seit kurzem ist sogar das Transaktionsvolumen für Dash größer als bei Bitcoin, welches bis dahin der natürliche Spitzenreiter war:

„Seit zwei Monaten ist Dash die Währung, die auf unserer Seite am häufigsten verwendet wird. Vor zwei Monaten hat Dash Bitcoin übertroffen.“

Dash wurde zu der Plattform ursprünglich zu einer Zeit hinzugefügt, als das Bitcoin-Netzwerk sehr stark überlastet war, wodurch es zu einer verstärkten Nachfrage nach Alternativen gekommen war:

„Durch unsere Erfahrungen in dieser Situation sahen wir es als eine sinnvolle Option an. Der Name sagt bereits alles: Digitales Bargeld. Für uns war es die erste Währung, die wir nach Bitcoin integriert haben.“

Dash hat es geschafft niedrige Gebühren mit sekundenschneller Transaktionszeit zu verknüpfen, was das genaue Gegenteil von einem überlasteten Netzwerk ist.

Cryptobuyer deaktivierte Bitcoin kurzzeitig aufgrund der Überlastung des Netzwerks

Der radikale Schritt, Bitcoin von der Plattform zu entfernen und nur noch Litecoin und Dash zu unterstützen, hat Cryptobuyer sehr viel Aufmerksamkeit beschert. Laut Farias hat die Bitcoin-Gebühr den ärmeren Nutzern der Plattform extrem geschadet:

„Es war sehr frustrierend für uns zu sehen, wie Menschen, die von Kryptowährungen abhängig waren, unter den Gebühren zu leiden hatten. Zu unseren Kunden gehören z.B. auch ältere Frauen von 60 Jahren, die aus dem Ausland Kryptoüberweisungen bekommen, um dann eine Woche für $60 zu leben. Wenn der Absender aber erst einmal $20 für die Transaktion zahlen muss, ist dies verrückt. Unser ganzes Team war von der Situation frustriert und so veröffentlichten wir die Pressemitteilung, dass wir Bitcoin deaktivieren würden, da es für uns nicht funktioniert.“

Die Probleme mit dem Bitcoin-Netzwerk brachten Farias Dash näher:

„In diesem Moment haben wir ein Pilotprojekt gestartet, da die Bitcoin-Transaktionsgebühren tödlich für Menschen in einem Land sind, das nur einen Stundenlohn von $4 kennt. Sogar $1 oder $2 sind in dieser Situation schon verrückt.“

Ende 2017 erreichte die mediane Transaktionsgebühr einen Höhepunkt bei $34. Heute ist die Gebühr mit ca. $0,93 deutlich geringer, doch immer noch Eintausend mal höher als jene von Dash, die weniger als den zehnten Teil eines Cents beträgt.

Cryptobuyer spielt eine wichtige Rolle für den Erfolg von Dash in Lateinamerika

Cryptobuyer stellt eine wichtige Institution für den Erfolg von Dash in Lateinamerika dar. Die Plattform wird unter anderem auch von der venezolanischen Kaufhauskette Traki verwendet und bewirbt Dash in Panama aktiv über seine ATMs für Auslandszahlungen. Über Cryptobuyer wurde Dash sogar in die Samsung Experience Stores in Panama integriert.

Dank verschiedener Initiativen ist Dash in Lateinamerika besonders erfolgreich. In Venezuela alleine gibt es laut den Zahlen der Dash Core Group monatlich ca. 10000 aktive Dash Android Nutzer.