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Nachdem dem Unternehmen British Airway über 500.000 Kundendaten aufgrund einer Sicherheitslücke gestohlen wurden, muss die Fluggesellschaft nun $230 Millionen an Schadensersatz und Bußgeldern zahlen.

Die Datendiebe hatten etwa 3 Monate lang Zugriff auf Kundendaten, die von der Fluggesellschaft gespeichert worden waren. Zu diesen Daten, die von Hackern gestohlen wurden, zählten einerseits Namen und E-Mail-Adressen, aber auch Kreditkarteninformationen (Kartennummern, Ablaufdaten und dreistellige CVV-Codes).

Über traditionelle Zahlungsmethoden kann sich jeder, der die Kontrolle über diese Daten hat, Zugriff auf das Guthaben der Nutzer verschaffen und dieses für jeden beliebigen Zweck missbrauchen.

Der Angreifer konnte an diese Daten gelangen, indem er Kunden auf eine Webseite weitergeleitet hat, die gleich dem originalen Interface die Nutzerdaten der Kunden abgefangen hat. BA wurde daraufhin durch das Information Commissioner’s Office (ICO) mit einer Strafe in Höhe von $230 Millionen belegt, die sie innerhalb von 28 Tagen zahlen müssen, es sei denn, sie legen Berufung ein.

Hohes Risiko geht mit Kreditkarten einher

Die Häufigkeit, mit der derartige Hackangriffe Erfolg zeigen, deutet auf eine große Schwäche des Kartensystems hin. Durch Sicherheitslücken fällt es Angreifern sehr leicht, vertrauliche Informationen zu stehlen, mit denen sie weitere Transaktionen durchführen können. Ähnliche Angriffe betrafen auch die Ford und die TD Bank, deren Kunden über ein hohes Durchschnittseinkommen verfügen, weswegen sie ein bevorzugtes Ziel für Hacker und Diebe sind.

Auch wenn wohlhabende Personen ein bevorzugtes Ziel darstellen, so sind doch auch Alltagsanwender nicht von den Schwächen des Systems ausgenommen. Zu Beginn des Jahres kam es zu mehreren Vorfällen, bei denen die Karteninformationen von Restaurant-Besuchern gestohlen wurden. Hierbei ging es um mehrere Millionen Kreditkartennummern.

Vorfälle wie diese verdeutlichen, dass dem alten System eine inhärente Schwäche innewohnt. Wie viele Menschen haben dabei Geld verloren und wie viele haben Geld verloren, ohne, dass sie es überhaupt bemerkt haben?

Hierdurch wird die Notwendigkeit eines alternativen Transaktionssystem unterstrichen, welches Daten und Identitäten von Nutzern schützt. Für die Kunden ist es extrem wichtig, dass ihr Geld sicher ist und sie nicht Tausenden verschiedenen Risiken ausgesetzt sind, von denen sie nicht einmal wissen.

Dash und andere Kryptowährungen verhindern Identitätsdiebstahl

Durch die oben erwähnten Fälle wird deutlich, dass es sich für Hacker am meisten lohnt, vollständige Identitäten zu stehlen. Je mehr Informationen sie über eine Person haben, desto authentischer können sie die gestohlene Identität nutzen. Die Lösung für dieses Problem ist ein System, das Zahlungsinformationen und persönliche Daten voneinander trennt. Diese Lösung bieten Kryptowährungen wie Dash an, die besonders im E-Commerce ihre Stärke zeigen.

Eine Dash-Transaktion verknüpft die Zahlung nicht mit einer konkreten Identität. Die einzigen Informationen die vorliegen, sind der Public Key und die Transaktionsgeschichte der Coins. Selbst wenn jemand diese Transaktionsgeschichte deuten und dadurch mit einer Identität verknüpfen kann, so erlangt er damit doch noch keine Kontrolle über die identifizierten Gelder, er hat nur den Public Key.

Dadurch unterscheidet sich Dash von traditionellen Systemen, bei denen Identität häufig identisch mit Kontrolle ist, wobei alle Informationen in einer Transaktion hinterlegt sind. Durch diese Informationen kann man alles verlieren, was man sich erarbeitet hat, wenn sie von den richtigen Leuten gestohlen werden.

In manchen Regionen der Welt erfreuen sich Kryptowährungen gerade aus diesen Gründen einer immer größeren Beliebtheit. Hierdurch können Unternehmen sich bestimmte teure Sicherheitsprozesse sparen, wie z.B. Rückbuchungen, und zudem ihre Kunden vor großen Gefahren schützen, die von Hackern und anderen böswilligen Akteuren ausgehen. Kryptowährungen werden immer einfacher zu benutzen und Dash stellt eine solide Lösung dar, um Transaktionen zu verarbeiten und die Daten und Gelder der Kunden zu schützen.