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Bradley Zastrow, der Leiter der Business Development Abteilung der Dash Core Group, sprach in einem Interview über die Höhen und Tiefen der Krypto-Wirtschaft und welche Verbesserungen er für lohnend erachte.

Der Interviewer stellte zunächst eine Frage, die sich auf Kritiker bezog, welche Kryptowährungen für „Hype ohne Substanz“ oder „eine Lösung ohne Problem“ hielten, wobei Zastrow sich durchaus offen für diese Kritik zeigte:

„Die Kritik ist in manchen Fällen durchaus berechtigt, wobei gerade die ICO-Ökonomie im Jahr 2017 das beste Beispiel dafür darstellte. Dort wurde versucht mit unreifen oder unsinnigen Ideen Geld zu verdienen. Eine monetäre Kryptowährung wie Dash ist jedoch etwas anderes, da wir reale Anwendungsfälle, wie etwa unsere Partnerschaft mit Kriptomobile haben, die ein kostengünstiges Smartphone für den lateinamerikanischen Markt herausgebracht haben.“

Im weiteren Verlauf sprach Zastrow auch von der Akzeptanz, die Dash bereits in Venezuela erfahren würde, wo mittlerweile über 2500 Händler Zahlungen in Dash akzeptieren, darunter auch Ketten wie Church’s Chicken und Subway. Er verwies darauf, dass die Volatilität von Kryptowährungen, auch aufgrund ihrer geregelten Inflation, viel niedriger sei, als die des venezolanischen Bolivars, wodurch Dash für die Nutzer attraktiver ist, als jener.

Massenakzeptanz erfordert harte Arbeit

Auch wenn Kryptowährungen bereits seit 10 Jahren existieren und immer populärer werden, so ist die wirkliche Akzeptanz im Alltag doch noch weit entfernt, da die Transaktionszahlen aller Kryptowährungen noch immer nicht die der traditionellen Zahlungsdienstleister erreichen können. Die meisten neuen Technologie folgen einer S-Kurve, bevor es zur Massenakzeptanz kommt, doch hierfür muss die Zeit nicht nur vergehen, während ihr müssen auch Durchbrüche geschafft werden. Die große Zahl an fehlgeschlagenen ICOs hat nicht dazu beigetragen, diesen Durchbruch zu schaffen, sie hat ihn sogar zu einem gewissen Grade aufgehalten. Selbst offensichtliche Betrügereien konnten ihren Wert nach der Durchführung eines ICOs steigen sehen. Der aktuelle Bärenmarkt könnte jedoch dazu führen, dass betrügerische und unsinnige Projekte verschwinden und nur jene mit Potenzial übrigbleiben werden.

Der Kontrast zwischen 2017 und 2018 zeigt, dass Werbung nicht ausreicht, es muss auch ein echter Nutzen für den Endverbraucher geliefert werden. So sah auch Litecoin kaum einen Gewinn nachdem das Netzwerk einen UFC-Kampf gesponsert hatte. Was zählt, damit ein Projekt einen Bärenmarkt überlebt, sind seine Benutzerfreundlichkeit und seine Verbreitung. Dash wird häufig dafür kritisiert, wie es die DAO-Treasury verwendet, doch alle Öffentlichkeitsarbeit ist hierbei darauf ausgerichtet, dass die Menschen ein Netzwerk entdecken, welches sie mit wirklicher finanzieller Freiheit ausstatten kann.

Dash strebt nach Akzeptanz im Alltag

Auch wenn Dash selbst MMAKämpfer finanziert hat, so war all dies doch darauf ausgerichtet, eine Dynamik zu schaffen, die im Verlauf des Jahres 2018 4600 Händler in das Dash-Netzwerk gebracht hat.

Die Dash Treasury ermöglicht zudem das weitere Funktionieren der Dash Core Group und damit des Kernentwicklerteams. Durch die jüngsten technologischen Fortschritte ist Dash daher bereit dazu, den nächsten Bullenmarkt auch von Seiten der Netzwerkskapazität her zu verarbeiten. Zudem wurde 2018 ein Netzwerk aufgebaut, dass sich technologisch und unternehmerisch sehen lassen kann.