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Die Analyseplattform The Tie hat einen Bericht veröffentlicht, laut dem 90% des angezeigten Handelsvolumens gefälscht sein soll.

Für den Bericht wurden die Daten von 97 verschiedenen Börsen gesammelt, wobei unbekanntere Börsen mit bekannteren Börsen verglichen wurden, wie z.B. Binance und Kraken. Dabei wurde festgestellt, dass das Handelsvolumen von 87% der Börsen verdächtig ist und 75% der Börsen sonstige verdächtige Aktivitäten aufweisen:

„Wenn eine Börse pro gemessenem Besucher das Handelsvolumen von CoinbasePro, Gemini, Poloniex, Binance und Kraken aufweisen würde, so sollten wir kein höheres Handelsvolumen als $2,1 Milliarden sehen. Tatsächlich sehen wir aber ein angebliches Handelsvolumen von über $15,9 Milliarden.“

Dieser Vorwurf wurde einigen Kryptobörsen in der Vergangenheit häufiger gemacht, da sie durch ein gefälschtes Volumen eine größere Reichweite erzielen können. Changpeng Zhao, der CEO von Binance, sagte in diesem Zusammenhang, dass CoinMarketCap den Zulauf zu Seiten verstärke, die mit einem hohen Volumen gelistet seien.

Bedeutung für die Akzeptanz in der echten Welt

Diese Forschungsergebnisse zeigen, dass die einzige wirkliche Möglichkeit eine Breitenwirkung zu erzielen, darin besteht, den technischen Fortschritt unermüdlich voranzutreiben, da nur dieser nicht gefälscht werden kann. Das Volumen ist sehr leicht durch die Betreiber der Börsen oder interessierte Akteure zu fälschen, was den ahnungslosen Verbraucher in die Irre führen kann, indem eine Münze oder eine Börse beliebter erscheint, als sie es wirklich ist. Durch geplante Strategien kann eine einzelne Person es so aussehen lassen, als wäre eine große Zahl an Personen an einem Projekt interessiert. Die Zahl der Akzeptanzstellen zu fälschen, ist hingegen schwieriger, da diese über Transaktionen, die auf der Blockchain verzeichnet werden, bewiesen werden können. Technische Entwicklungen sind bei einer Open-Source-Plattform sogar noch schwieriger zu fälschen.

Das langfristige Vorantreiben von Kryptowährungsprojekten ist also nachhaltiger, da die Akzeptanz und technologische Entwicklung dem Projekt Sicherheit und eine wirksame Gegenmaßnahme gegen die Volatilität bieten. Schnell sich veränderndes Volumen ist anfällig für Manipulationen und kann zudem ungeplante Auswirkungen auf den Preis haben. Hierdurch ist eine Situation entstanden, die mit der .Com-Blase am Ende der 90er Jahre verglichen werden kann. Diese Ereignisse mündeten damals, wie auch heute, in einen Crash, den viele technisch-unterentwickelte Projekte nicht überlebt haben.

Dash möchte langfristiges Wachstum

Durch seine DAO und das Treasury-Budget war Dash in der Lage, den technologischen Fortschritt zu sichern, um digitales Geld für den Alltag zu werden. Hierdurch konnte Dash den Nutzern dabei helfen, ihr Ziel der finanziellen Unabhängigkeit besser zu verfolgen, dass sie vor inflationären staatlichen Währungen und teuren Banken beschützen sollte. Verbrauchern zu helfen, ist eine wesentlich sinnvollere Strategie, als Blasen aufzupumpen, die jederzeit zusammenbrechen können. Dash wird ihnen dann einen Mehrwert bieten können, wenn es technisch-zuverlässig funktioniert und benutzerfreundlich ist.