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Die Bank of America hat angekündigt, dass sie keine Kredite mehr an Unternehmen vergeben wird, die Schusswaffen bestimmter Kategorien herstellen.

Die Nachrichtenseite Bloomberg berichtete, dass die Bank of America, die zweitgrößte Bank des Landes, keine Kredite mehr an Schusswaffenhersteller mehr vergeben wird, deren halbautomatische Gewehr als „militärähnlich“ gelten. Diese Ankündigung ist eine Reaktion auf die Amokläufe der letzten Jahre, welche bestimmte Teile der Öffentlichkeit dazu getrieben haben, Druck auf die Hersteller auszuüben. Durch diesen finanziellen Druck könnte es unter Umständen dazu kommen, dass manche Hersteller bestimmte Produkte einstellen oder ihr gesamtes Geschäft gefährden.

Zentralisierte Zahlungsdienstleister haben die Möglichkeit zu zensieren

Egal ob PayPal oder Banken, zentralisierte Zahlungsdienstleister haben die Möglichkeit eine Zensur der finanziellen Transaktionen von Individuen, Organisationen oder Unternehmen auszuüben. Dies ist eine Entwicklung, die in den letzten Jahren sogar noch an Bedeutung gewonnen hat. So hat z.B. PayPal die Konten der Bundy Ranch Unterstützer eingefroren, als diese sich im Konflikt mit der US-Regierung befand. Auch die Plattform Wikileaks bekam ihre Bankkonten gekündigt, wodurch diese sich als erste internationale Organisation den Kryptowährungen zugewandt hat.

Dash hilft Industriesektoren, die unter finanzieller Zensur zu leiden haben

Da Dash sich besonders auf Aufgaben konzentriert, die mit direkten Zahlungsdienstleistungen zu tun haben, ist es ideal als zensurresistentes Geld geeignet, welches bereits heute in Industriesektoren eingesetzt wird, die unter staatlichen und privaten Zensurmaßnahmen zu leiden haben. So hat Dash z.B. den unabhängigen Journalisten Ben Swann unterstützt, dessen Show ein Jahr zuvor abgesetzt worden war und der nur durch Dash ein Comeback planen konnte.

Die Zahlungsplattform Alt Thirty Six greift auf Dash zurück, um Unternehmen der legalen Cannabis-Industrie, die unter restriktiven Bankverordnungen zu leiden haben, eine erhebliche finanzielle Last abzunehmen.

Noch drastischer ist die Zensur allerdings in Venezuela, einem Land, in dem Oppositionelle regelmäßig eingesperrt werden. Dort operiert Dash bereits seit mehreren Jahren und konnte bisher mehrere Tausend Händler davon überzeugen, das digitale Bargeld als Zahlungsmethode zu akzeptieren.

Auch die Waffenindustrie wäre klug beraten, wenn sie sich mit Kryptowährungen, wie z.B. Dash, auseinandersetzen würde, da die Feindseligkeit der Banken zuzunehmen scheint.