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Die zweitgrößte aller Banken, die Bank of America, hat der SEC in ihrem Jahresbericht mitgeteilt, dass Kryptowährungen eine Bedrohung für ihr Geschäftsmodell darstellen würden.

Neben Risiken aus den Bereichen Kredit, Liquidität, Marktentwicklungen, Geopolitik und Betrieb fand sich am Ende der Liste auch eine überraschende Erwähnung von Kryptowährungen. Der Bericht ging darauf ein, dass Kryptowährungen es der Bank of America erschweren würden KYC- und AML-Vorschriften einzuhalten.

Das Überraschendste war jedoch die Behauptung, dass Kryptowährungen das Geschäftsmodell der BoA im Bereiche Dienstleistungen gefährden könnten. Da „Kunden Geschäfte mit anderen Dienstleistern tätigen können, die wir für spekulativ und riskant halten, wie etwa Kryptowährungen“, könnte sich dies negativ auf den Gewinn der BoA auswirken, da diese durch Druck gezwungen sein könnte ihre Preise und Kreditstandards zu senken. Darum sieht die Bank of America Kryptowährungen, genauso wie andere Dienstleister, die attraktivere Preise anbieten, als eine Bedrohung an. Kryptowährungen üben letztlich einen Druck auf die Banken aus, durch den diese sich gezwungen fühlen ihre Geschäftsmodelle zu ändern, um überhaupt noch überlebensfähig zu sein.

Der Wettbewerb zwischen Banken und Kryptowährungen zwingt die Banken dazu sich anzupassen

Kryptowährungen würden laut der Bank of America zu „massiven Kosten führen, da wir unsere Produkte und Dienstleistungen verändern und anpassen müssen“. Dadurch gibt die Bank of America einem geflügelten Wort des Ökonomen Joseph Schumpeter recht: Kreative Zerstörung. Schumpeter sprach davon, wie neue Unternehmen auf dem Markt blühen, während alteingesessenen Wettbewerber den Fortschritt ignorieren.

Dass die Banken den Wettbewerbsdruck spüren, wird dadurch verdeutlicht, dass die Bank of America und J.P. Morgan bereits mehrere Blockchain-Patente eingereicht haben. Kryptowährungen erweisen sich dabei in manchen Bereichen als der alten Bankeninfrastruktur gegenüber überlegen. Geld innerhalb weniger Minuten über große Strecken zu verschieben, während dies im alten System mehrere Tage dauert, ist ein großer Fortschritt. Auch die geringen Gebühren im Cent-Bereich stellen eine ernsthafte Gefahr für ein System da, dessen Bestehen jährlich Milliarden kostet. Durch Projekte wie SALT können Nutzer sogar Kredite aufnehmen, ohne dabei die enormen Gebühren des alten Systemes ertragen zu müssen. Und auch die Zeitersparnis ist ein weiterer Punkt, denn mit Kryptowährungen kann jeder innerhalb von Minuten „Giro- und Sparkonten“ eröffnen, ohne dafür eine Mindestbilanz vorzuweisen.

Banken bringen jedoch noch den Vorteil der Benutzerfreundlichkeit mit sich, da sie jedem einen einfachen Einstieg ermöglichen. Ein Bankkunde kann in die Filiale einer Bank gehen, dort mit einem Berater sprechen und alle Details vor Ort abklären. Auf diesem Gebiet sind dezentrale Online-Währungen dem alten System noch unterlegen, doch Projekte wie die Dash Embassy DACH, eine Organisation für die deutschsprachigen Länder Europas, wollen diesen Graben überwinden, indem sie unter anderem Live-Support und sogar technische Unterstützung vor Ort anbieten.

Dash will die Benutzerfreundlichkeit der Banken überbieten

Das Dash Team arbeitet an Evolution, damit nicht nur Geschwindigkeit und Gebühren noch einmal verbessert werden können, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit extrem gesteigert werden kann. Die Evolution-Roadmap zeigt dabei die Schritte auf, die es ermöglichen werden, dass Dash derartig einfach verwendet werden kann, wobei eine einfache mobile Wallet eine zentrale Position einnimmt.

Dashs Governance und Treasury bieten die Möglichkeit Projekte zu finanzieren, um den Menschen in der Ersten und der Dritten Welt Dash näherzubringen. Dadurch hat es einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Banken und anderen Kryptowährungen und kann sich sehr schnell an die Bedürfnisse der Verbraucher anpassen.