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In New Hampshire hat ein großer Autohändler damit begonnen, Dash zu akzeptieren und direkt seinen ersten Kunden getroffen, der von einem exklusiven Dash-Rabatt profitiert hat.

AutoFair aus Merrimack ist einer der größten Einzelhändler in der Region, der Dash akzeptiert. Das erste Auto, das dort nun mit Dash bezahlt wurde, war ein Ford Fusion von 2012. Der Käufer hat seine Handy-Wallet verwendet und damit den QR-Code eines Anypay-POS eingescannt, über das Kryptokäufe abgewickelt werden. Der Händler führt zusammen mit Anypay ein Programm namens „Dash Back“ durch, bei dem Händler und Kunden jeweils 5% des Kaufpreises zurückerhalten. Bei diesem Gebrauchtwagen belief sich der Gesamtrabatt somit auf $1000. Das Dash Back Programm wird momentan von der Treasury finanziert.


Steven Zeiler, der CEO von Anypay sprach davon, dass der Autokauf die nächste Stufe von Dash auf dem Weg zu einer Alltagswährung sei:

„Ein echtes Fahrzeug mit Dash zu bezahlen ist eine bahnbrechende Revolution. Dies ist ein Schritt über die berühmte Bitcoin-Pizza hinaus. Ein Auto ist weit mehr als ein Restaurantbesuch oder eine Theaterkarte. Der nächste Schritt muss nun sein, Häuser, Wohnungen, Autos oder andere große Investitionsgüter mit Kryptowährungen finanzieren zu können.“

AutoFair ist momentan wohl das größte Einzelhandelsgeschäft in New Hampshire, an dem Dash als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Dies liegt auch daran, dass die meisten Geschäfte, die Dash akzeptieren, kleinere Läden oder Cafés sind. Im letzten Jahr wurde in dem Staat zwar schon ein Autokauf in Dash durchgeführt, doch dieser fand privat statt und nicht bei einem Händler.

Anypay sichert die Dash-Präsenz in New Hampshire

Niemand kann leugnen, dass die große Zahl an Unternehmen, die Dash in New Hampshire akzeptieren, mit dem Erfolg von Anypay zusammenhängt. Insgesamt akzeptieren dort 80 Händler Dash, was für einen kleinen Staat mit gerade einmal 1,5 Millionen Einwohnern beeindruckend ist. Anypay stellt die erste brauchbare Point-of-Sale App dar, die mehrere Kryptowährungen unterstützt. Derrick J. Freeman von Anypay sprach mit uns über seine persönliche Motivation:

„Wieso ich dies tue? Ich möchte in einer Welt leben, in der ich alles mit privatem Geld bezahlen kann.“

Da Dash in New Hampshire so erfolgreich ist, wurden bereits mehrere Berichte über die Kryptowährung veröffentlicht, wobei besonders die CNN-Dokumentation heraussticht.

Geld spricht eine deutlichere Sprache, als 1000 Worte

Kryptowährungsnutzer kämpfen seit der Geburt von Bitcoin im Jahr 2009 darum, Händler davon zu überzeugen, alternative Zahlungsmöglichkeiten zu akzeptieren. Auch die Erfolge, welche Dash in Venezuela und New Hampshire feiert, gehören in diese Kategorie von Akzeptanzinitiativen. Was Händler laut Freeman aber am meisten überzeugt, sind echte Käufe, die mit digitalem Geld durchgeführt werden.

„Wir haben mit dem Händler über die Akzeptanz von Dash geredet und sie wussten nicht ob sie es wirklich machen sollten, bis ich auf sie zukam und sagte: Ok, ich werde ein Auto kaufen, wenn sie Dash akzeptieren. Dadurch konnten sie dann sofort verstehen, dass es wirklich Menschen gibt, die Dash verwenden würden, wenn sie nur die Möglichkeit dazu hätten. Und wir konnten ihnen zeigen, dass eine Community dahintersteht, auf deren Unterstützung sie vertrauen können.“

Mittlerweile akzeptieren weltweit 3600 Händler Dash, wobei mehr als die Hälfte davon in Venezuela beheimatet ist. Dash befindet sich dadurch auf dem besten Weg, die Massentauglichkeit von Kryptowährungen in der Realität zu testen.