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Dash Brazil arbeitet mit dem Zahlungsdienstleister ATAR und der Börse Stratum zusammen, um Dash-Zahlungen bei über 2,5 Millionen Händlern in Brasilien zu ermöglichen.

ATAR bietet seinen Nutzern eine mobile Wallet mit NFC-Armband (Near Field Communication), durch welches diese überall dort kontaktlos bezahlen können, wo Mastercard-Zahlungen akzeptiert werden (ca. 2,5 Millionen Händler in Brasilien). Die Kryptobörse Stratum ermöglicht es Nutzern Kryptowährungen zu kaufen, zu verkaufen, abzuheben und für Handyguthaben, Stromrechnungen und das Aufladen der ATAR-Armbänder zu verwenden.

Dash dringt in den brasilianischen Markt ein und kann durch NFC-Zahlungen punkten

Dash hat bereits vor ATAR bewiesen, dass es gut mit NFC-Geräten interagieren kann. Im Rahmen eines estnischen Musikfestivals zahlten z.B. 25% der Teilnehmer mit NFC-Armbändern, die mit Dash aufgeladen wurden. Dabei wurden 19,000 EUR in Dash verschickt. Die offizielle Dash Wallet kann außerdem mit der NFC-Funktion der Apple Watch interagieren, um Zahlungen zu ermöglichen.

Dash ist in Brasilien auch in anderen Bereichen aktiv, so ist es z.B. über Kamoney möglich, Rechnungen aller Art mit Dash zu bezahlen. Außerdem haben dieses Jahr zusätzlich die brasilianischen Börsen PagCripto, CoinTrade.cx, NovaDAX, 3xbit, CoinBene und XDEX Dash hinzugefügt, wodurch der Erwerb von Dash in dem südamerikanischen Land erheblich erleichtert werden konnte.

Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit ausbalancieren

Die Zusammenarbeit von Dash Brazil mit Stratum und ATAR hilft es, die Berührungsängste mit Dash zu entfernen, wodurch auch mehr Händler ein Interesse entwickeln könnten, die direkte Annahme von Dash ohne Umwandlung in Fiatgeld zu testen. Durch Stratum können zudem Nutzer erreicht werden, die online etwas bezahlen wollen, aber kein eigenes Bankkonto besitzen. Dieses Problem stellt eine Realität für einen großen Teil der brasilianischen Bevölkerung dar.

Kryptowährungen wurden geschaffen, damit der einzelne sichere Zahlungen ohne den Rückgriff auf Drittanbieter wie Banken durchführen kann. Trotz der bereits zehnjährigen Geschichte von Bitcoin leidet der gesamte Sektor weiterhin darunter, dass die Technologie sich nicht als Zahlungsmethode für den Mainstream durchsetzen konnte. Die mangelnde Benutzerfreundlichkeit von Bitcoin führte aber auch dazu, dass Drittanbieter auf den Markt kamen, um eine benutzerfreundlichere Lösung anzubieten, die jedoch immer auf Kosten der Dezentralisierung ging. Dash hofft dies durch die Veröffentlichung von Evolution umzukehren, da das benutzerfreundliche Interagieren mit der Protokollebene ein wesentliches Teil des Updates darstellt.