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Die letzten Marktbewegungen, bei denen beinahe die $3 Milliarden Marke überschritten worden wäre, brachte Dash eine Menge Aufmerksamkeit seitens vieler Kryptowährungs-Insider entgegen. Manche neuen Investoren haben jedoch bisher nicht viel (oder gar nichts) von dem Projekt mitbekommen. Es gibt viel, was sie dabei verpasst haben, und während Dash weiterhin an Fahrt aufnimmt, ist die Zeit gekommen einiges nachzuholen.

Wenn du ein neuer Investor im Raum der Kryptowährungen bist und nicht weist, warum Dash sich so schnell verbreitet, dann ist dieser Artikel genau richtig. Wenn du, was Dash angeht, zur alten Schule gehörst und du diese Infos alle schon kennst, dann teile diesen Artikel mit deinen skeptischen Freunden.

1: Dash hat Bitcoins Skalierungs- und Konsensfindungs-Probleme bereits gelöst

Investoren, die sich mehr mit Kryptowährungen befasst haben, als nur die Preiskurven und den Artikel auf Wikipedia zu betrachten, haben mitbekommen, dass Bitcoin sich momentan in einem Machtkampf darüber befindet, wie das Netzwerk skalieren sollte. Selbst ein normaler Einsteiger wird bemerken, dass Transaktionen $8 kosten und einen ganzen Tag lang brauchen, bis sie bestätigt sind. Wenn er dies sieht, wird er sich mit Sicherheit fragen, warum dies so ist. In der Frage sind zwei Probleme zu einem zusammengefasst: Skalierung und Konsens. Dash hat beide Probleme bereits gelöst. Dash bietet Investoren die Chance darüber abzustimmen, in welche Richtung sich das Netzwerk entwickeln soll. Dadurch haben Investoren die Macht ein Entwicklerteam, das sich weigert zusammenzuarbeiten, zu feuern. Aus diesem Grund kann Dash eine Roadmap vorzeigen, die darlegt wie erreicht werden kann, dass 4000 oder mehr Transaktionen innerhalb einer Sekunde (im Vergleich zu Bitcoins 7) möglich sind. Außerdem legt die Roadmap dar, wie Nodes dazu angeregt werden können das Netzwerk am Laufen zu halten und wie Open-Source Hardware zu diesem Zweck geschaffen werden kann. Andere Coins haben weniger klare Roadmaps und viele setzen auf Zahlungskanäle außerhalb der Blockchain, die, laut mancher Kenner der Industrie, auch nicht viel lösen werden.

2: Dash verfügt über ein monatliches Entwicklungsbudget von $2,5 Millionen

Viele Investoren verblüfft es, dass Dash über ein monatliches Budget von $2,5 Millionen verfügt. Die Block-Rewards werden aufgeteilt, wobei 90% davon in gleichen Teilen an die Halter der Masternodes und die Miner ausgegeben werden und die restlichen 10% an jene ausgeteilt werden, denen die Masternodes diese Zuteilung bewilligen. Beim aktuellen Preis handelt es sich dabei um mehrere Millionen Dollar, wobei die Zahl sich weiter vergrößert. Dies gibt Dash einen großen Marktvorteil gegenüber fast allen anderen Coins, da es sich dabei um genug Geld handelt, um ein lebendiges Wirtschaftssystem zu schaffen und zu erhalten, ohne von der Außenwelt abhängig zu sein: Kein Crowdfunding, keine Stiftungen, keine großen Investoren, keine Interessen großer Konzerne, keine Hinterzimmer-Deals. Das Wirtschaftssystem von Dash finanziert und erhält sich selbst.

3: Dash verfügt über einen Grad an Privatsphäre, der trotz großen Kopfgeldes nie geknackt werden konnte

Während es immer offensichtlicher wird, wie stark Bitcoin kontrolliert werden kann, und daher andere Kryptowährungen in den Vordergrund rücken, die verstärkte Anonymität versprechen, darf man nicht vergessen, dass auch Dash über optionale Geheimhaltung verfügt. Dies ist der Hauptgrund warum Dash im Jahr 2014, damals noch als Darkcoin bekannt, entwickelt wurde. Seit damals konnte PrivatSend noch nie geknackt werden. Seit Langem gibt es ein Bug-Kopfgeld von $15000 für jenen, der einen Fehler in diesem Feature findet, doch bisher konnte keine Lücke gefunden werden.

4: Dash ist dezentralisierter als andere Coins

Manche Menschen denken, dass Dash, weil es so eine klare Richtung verfolgt und über einen CEO verfügt sehr stark zentralisiert sei. Doch dies ist von der Wahrheit weit entfernt. Genau genommen ist sogar das Gegenteil der Fall: Dash ist wesentlich stärker dezentralisiert als die meisten anderen großen Kryptowährungen. Durch die Wahlmöglichkeit der Masternodes sind Investoren nicht zur Errichtung von Mining-Farmen oder zum selbst finanzierten Anheuern eines konkurrierenden Entwicklerteams gezwungen. Der durch 4500 Entscheidungsträger erreichte Konsens besteht darin, dass drei voneinander unabhängige Gruppen vom Netzwerk finanziert werden (Dash Core, Dash Force und Dash Lab), sowie Dutzende unabhängige Vertragspartner.

Hier sollte gesagt werden, dass auch Bitcoin in den letzten Wochen dezentraler geworden ist, doch nicht auf eine harmonische Art und Weise. Stattdessen führte der Streit unterschiedlicher Teams um die Vorherrschaft zu einer Spaltung des Coins in zwei konkurrierende Blockchains. Bei Dash hingegen arbeiten die Akteure, bis auf wenige Ausnahmen, miteinander.

5: Dash bereitet sich darauf vor von der breiten Masse verwendet zu werden

Dash ist auf dem besten Weg von der breiten Masse verwendet werden zu können. Während es sich der Rest der Kryptowährungen auf seiner eigenen Insel bequem gemacht hat und auf neugierige Investoren oder die Akzeptanz durch andere Blockchain-Unternehmen hofft, versucht Dash eine Kryptowährungs-Erfahrung für den durchschnittlichen Konsumenten zu ermöglichen und, sobald diese gegeben ist, das eigene Budget ins Marketing zu stecken. Kein anderer Coin hat ernsthafte Pläne, um im Alltag verwendet werden zu können. Dies alleine macht Dash zu einem Coin, den kluge Investoren nicht ignorieren sollten.

Jahrelang war Dash das bestgehütetste Geheimnis der Kryptowelt. Nun sehen immer mehr Leute, dass sie das prämierte dunkle Pferd des Feldes bisher ignoriert haben. Niemand soll in ein paar Jahren derjenige sein, der „Dash kam aus dem Nichts!“ ruft.